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Nationalrat spiegelt Bevölkerung kaum wider   Viele Menschen, die in Österreich leben und arbeiten, sind im Nationalrat und in der Bundesregierung kaum oder gar nicht vertreten. Das zeigt eine aktuelle Analyse des gewerkschaftsnahen
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Finanzminister gegen weiteren Sparkurs   Die aktuellen Wirtschaftsprognosen der Institute WIFO und IHS zeichnen ein düsteres Bild: Österreich steht im dritten Jahr in Folge vor einer Rezession. Das macht die Konsolidierung des
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„Hate-Crime“: Zwei brutale Überfälle in Salzburg   Zwei besonders brutale Überfälle im Rahmen der sogenannten „Hate-Crime“-Serie sollen im Oktober 2024 im Bundesland Salzburg verübt worden sein. Das berichteten die Salzburger
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Imamoglu fordert nach Festnahme eine Reaktion der Justiz   Der Bürgermeister von Istanbul und Oppositionspolitiker Ekrem Imamoglu hat nach seiner Festnahme eine Reaktion der Justiz gefordert. „Sie müssen handeln und sich um diese Handvoll
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Stocker: Unterschiedlicher Spardruck für Ministerien   Ein zentraler Bestandteil der Budgetkonsolidierung ist die Vorgabe, dass alle Ministerien 15 Prozent ihres Sachaufwands – abzüglich der Mietkosten – einsparen müssen.
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Innenministerium: Keine Annahme zurückgewiesener Asylwerber   Österreich lehnt die im Sondierungspapier von Union und SPD diskutierten Pläne zur Zurückweisung von Asylbewerbern an der Grenze entschieden ab. Das Innenministerium teilte der
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Schnellschätzung: Inflation in Österreich steigt auf 3,3 Prozent   Die Inflationsrate in Österreich ist laut einer Schnellschätzung der Statistik Austria im Februar auf 3,3 Prozent gestiegen, nachdem sie zu Jahresbeginn noch bei 3,2 Prozent lag.
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Rote Hochburg bekommt blauen Bürgermeister   Die jahrzehntelange SPÖ-Hochburg Gerasdorf bei Wien (Bezirk Korneuburg) erhält einen blauen Bürgermeister. Am Freitag präsentierten FPÖ und ÖVP ein Arbeitsübereinkommen – obwohl die
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SPÖ präsentiert Kandidatenlisten für Wien-Wahl   Die Wiener SPÖ hat am Montag in ihren Parteigremien die Kandidatenlisten für die Wien-Wahl am 27. April finalisiert. Wie erwartet, tritt der Wiener SPÖ-Chef Michael Ludwig erneut als
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Erstmals eine Regierungschefin im Vatikanstaat: Papst Franziskus ernennt Raffaella Petrini   Mit der Ernennung von Raffaella Petrini (56) durch Papst Franziskus wird erstmals eine Frau Regierungschefin des Vatikanstaats. Dies gab das vatikanische Presseamt laut Kathpress heute
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Wirtschaft

Sport

Der italienische Arbeitgeberverband Confindustria hat die wegen des Coronavirus an der Brenner-Autobahn eingeführten Grenzkontrollen für Lastwagen aus Italien scharf kritisiert: Die

"sinnlosen" Temperaturmessungen bei den betroffenen Lkw-Fahrern hätten bereits zu "60 bis 70 Kilometer langen Staus geführt", erklärte der Verband am Donnerstag.

Seit zwei Tagen werde bei allen Fahrern, die italienische Waren transportierten, die Temperatur kontrolliert, selbst wenn sie auf dem Weg nach Deutschland oder Nordeuropa Tirol nur passierten, erklärte der Verband. Wegen der als Vorbeugungsmaßnahme wenig wirkungsvollen Checks hätten "tausende Fahrer die vergangene Nacht am Autobahnrand verbringen müssen".

"Leicht verderbliche und frische Produkte" könnten nicht rechtzeitig geliefert werden, erklärte die Lobby-Organisation weiter und warnte, die Sperre verursache "unermessliche Schäden für unseren Export und den europäischen Handel".

Confindustria forderte die EU-Kommission zum sofortigen Eingreifen auf. Brüssel müsse Sanktionen gegen Österreich und jeden anderen EU-Mitgliedstaat verhängen, der "offenkundig schädliche und diskriminierende" Maßnahmen gegen italienische Unternehmen ergreife. Die österreichische Regierung reagierte zunächst nicht auf die Kritik des Verbands.

Mit 12.500 Infizierten und 827 Toten ist Italien derzeit am schwersten in Europa von der Ausbreitung des Coronavirus betroffen. Mehrere Länder haben inzwischen alle Verbindungen nach Italien per Luft-, See- oder Landweg gekappt oder massiv beschränkt.

Die Lage am Brenner betrachtet indes auch der Speditions- und Logistikverband Baden-Württemberg mit Sorge. "Es ist genau das passiert, was wir befürchtet haben, dass am Brenner die Grenze insofern dicht gemacht wird, dass jeder LKW kontrolliert wird", sagte Geschäftsführer Andrea Marongiu im SWR. Es gebe einen kilometerlangen Stau und Zeitverlust. "Es ist an der Stelle außer Kontrolle geraten", beklagte er. "Alles, was bis gestern noch funktioniert hat, funktioniert heute nicht mehr."

Marongiu setzte seine Hoffnung nun darauf, dass Österreich wie schon 2015 am Brenner Kontrollstellen einführen will. Dann könnte auf mehreren Spuren kontrolliert werden.

Die Lage im Grenzgebiet zum Elsass, das als Risikogebiet eingestuft wurde, bezeichnete Marongiu dagegen als "ruhig“. Firmen entlang des Rheins hätten Mitarbeiter aus Frankreich zwar gestern nach Haus geschickt. Die Transportlinien liefen aber alle noch, auch wenn die Mengen etwas zurückgegangen seien.afp, foto-Karen Eliot, Wikimedia.