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Indischer Premierminister Narendra Modi zu offiziellem Besuch in Wien empfangen 41 Jahre nach Premierministerin Indira Gandhi hält sich wieder ein indischer Regierungschef in Österreich auf. Heute wird Narendra Modi mit militärischen Ehren offiziell
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Rauch überdenkt Politpensionspläne: Bereit für Regierungsverantwortung nach Wahl Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) nimmt seine Ankündigung, in die Politpension zu gehen, zurück. Er habe Parteichef Werner Kogler mitgeteilt, dass er bereit sei, nach der
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Neue britische Regierung will Handelsbeziehung mit EU vertiefen Die neue britische Regierung strebt an, die Handelsbeziehungen mit der EU zu intensivieren, schließt jedoch eine Umkehr des Brexit aus. Handelsminister Jonathan Reynolds erklärte gegenüber
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Russland Sperrt Über 80 Europäische Medien als Vergeltungsmaßnahme   Als "Vergeltungsmaßnahme" für ein EU-Verbot von vier russischen Staatsmedien hat Russland den Zugang zu 81 Medien aus der EU gesperrt.
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Forderung nach stärkerem Schutz vor Zwangsehen in Österreich Zwangsverheiratungen sind international weit verbreitet; laut internationalen Studien sind 22 Millionen Menschen – darunter neun Millionen Kinder – davon betroffen.
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Rechtspopulistische Freiheitliche Partei feiert prognostizierten Sieg in Österreich Die rechtspopulistische Freiheitliche Partei (FPÖ) feiert bedeutende Zugewinne laut Prognosen.
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Fast die Hälfte der Schweizer Bienenarten auf der gefährdeten "Roten Liste" Schlechte Nachrichten für Bienen: Rund 45% der einheimischen Wildbienenarten in der Schweiz sind jetzt gefährdet, da es an Blumen zum Sammeln von Pollen
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Migration: Karner fordert verstärkte Zusammenarbeit mit Drittstaaten   Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) hat heute auf einer Migrationskonferenz in Kopenhagen, die gemeinsam mit Dänemark ausgerichtet wurde, den Ausbau der Kooperation mit Drittstaaten
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Kocher möchte Gouverneur der Nationalbank werden   Martin Kocher, Arbeits- und Wirtschaftsminister der ÖVP, hat sich um die frei werdende Stelle des Gouverneurs der Nationalbank im nächsten Jahr beworben.
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Klima und Demokratie im Fokus des grünen Wahlprogramms   Die Spitzenkandidatin der Grünen, Lena Schilling, und Parteichef Werner Kogler haben heute ihr EU-Wahlprogramm mit dem Titel "Weil uns die Zukunft Europas am Herzen liegt" vorgestellt.
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Wirtschaft

Sport

Der italienische Arbeitgeberverband Confindustria hat die wegen des Coronavirus an der Brenner-Autobahn eingeführten Grenzkontrollen für Lastwagen aus Italien scharf kritisiert: Die

"sinnlosen" Temperaturmessungen bei den betroffenen Lkw-Fahrern hätten bereits zu "60 bis 70 Kilometer langen Staus geführt", erklärte der Verband am Donnerstag.

Seit zwei Tagen werde bei allen Fahrern, die italienische Waren transportierten, die Temperatur kontrolliert, selbst wenn sie auf dem Weg nach Deutschland oder Nordeuropa Tirol nur passierten, erklärte der Verband. Wegen der als Vorbeugungsmaßnahme wenig wirkungsvollen Checks hätten "tausende Fahrer die vergangene Nacht am Autobahnrand verbringen müssen".

"Leicht verderbliche und frische Produkte" könnten nicht rechtzeitig geliefert werden, erklärte die Lobby-Organisation weiter und warnte, die Sperre verursache "unermessliche Schäden für unseren Export und den europäischen Handel".

Confindustria forderte die EU-Kommission zum sofortigen Eingreifen auf. Brüssel müsse Sanktionen gegen Österreich und jeden anderen EU-Mitgliedstaat verhängen, der "offenkundig schädliche und diskriminierende" Maßnahmen gegen italienische Unternehmen ergreife. Die österreichische Regierung reagierte zunächst nicht auf die Kritik des Verbands.

Mit 12.500 Infizierten und 827 Toten ist Italien derzeit am schwersten in Europa von der Ausbreitung des Coronavirus betroffen. Mehrere Länder haben inzwischen alle Verbindungen nach Italien per Luft-, See- oder Landweg gekappt oder massiv beschränkt.

Die Lage am Brenner betrachtet indes auch der Speditions- und Logistikverband Baden-Württemberg mit Sorge. "Es ist genau das passiert, was wir befürchtet haben, dass am Brenner die Grenze insofern dicht gemacht wird, dass jeder LKW kontrolliert wird", sagte Geschäftsführer Andrea Marongiu im SWR. Es gebe einen kilometerlangen Stau und Zeitverlust. "Es ist an der Stelle außer Kontrolle geraten", beklagte er. "Alles, was bis gestern noch funktioniert hat, funktioniert heute nicht mehr."

Marongiu setzte seine Hoffnung nun darauf, dass Österreich wie schon 2015 am Brenner Kontrollstellen einführen will. Dann könnte auf mehreren Spuren kontrolliert werden.

Die Lage im Grenzgebiet zum Elsass, das als Risikogebiet eingestuft wurde, bezeichnete Marongiu dagegen als "ruhig“. Firmen entlang des Rheins hätten Mitarbeiter aus Frankreich zwar gestern nach Haus geschickt. Die Transportlinien liefen aber alle noch, auch wenn die Mengen etwas zurückgegangen seien.afp, foto-Karen Eliot, Wikimedia.