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Deutsche Bundeswehr verhängt Filmverbot auf Militärgeländen wegen Social-Media-Risiken   Die deutschen Streitkräfte haben ein umfassendes Verbot von Film- und Fotoaufnahmen auf allen Militärgeländen eingeführt, um das Risiko zu verringern, dass sensible
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Europol warnt: Eskalation des Nahost-Konflikts könnte Terrorismus und Cyberangriffe in Europa auslösen   Die europäische Strafverfolgungsbehörde Europol hat eine ernste Warnung ausgesprochen: Die zunehmenden Spannungen im Nahen Osten könnten die Sicherheitsrisiken in der Europäischen
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Frauen in Wissenschaft und Technik erreichen Rekordzahl von 7,9 Millionen in der EU   Die Zahl der Frauen in Wissenschafts- und Ingenieurberufen in der Europäischen Union ist weiter gestiegen und hat 2024 einen neuen Höchststand erreicht.
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Heizprobleme in der EU gehen 2024 leicht zurück – Millionen Menschen bleiben betroffen   Im Jahr 2024 hatte fast jeder zehnte Mensch in der Europäischen Union Schwierigkeiten, seine Wohnung ausreichend zu heizen. Trotz einer leichten Verbesserung
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Deutschland erwägt europäischen nuklearen Schutzschirm angesichts wachsender transatlantischer Unsicherheiten, sagt Merz   Deutschland prüft die Möglichkeit eines gemeinsamen europäischen nuklearen Schutzschirms mit seinen Verbündeten, erklärte Bundeskanzler Friedrich Merz.
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EU stellt Digital Networks Act vor: Mehr Investitionen in Konnektivität und ein echter Binnenmarkt   Die Europäische Kommission hat den Digital Networks Act (DNA) vorgestellt – einen weitreichenden Gesetzesvorschlag zur Modernisierung, Vereinfachung und Harmonisierung der EU-Regeln
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Deutschland und Frankreich weisen US-Zolldruck wegen Grönland zurück und kündigen geschlossene EU-Antwort an   Deutschland und Frankreich haben Washington deutlich gewarnt und erklärt, Europa werde sich nicht unter Druck setzen lassen, nachdem US-Präsident Donald Trump mit höheren Zöllen auf
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Deutschland entsendet Truppen nach Grönland – Europäische Sicherheitsmission vor dem Hintergrund von Trumps Forderungen   Deutschland wird in dieser Woche ein kleines Truppenkontingent nach Grönland entsenden und sich damit an einer gemeinsamen europäischen Aufklärungsmission beteiligen, mit der die
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EU-weiter temporärer Schutz für Ukrainer erreicht im November 2025 4,33 Millionen    Der temporäre Schutz für Menschen, die vor dem Krieg in der Ukraine fliehen, ist in der Europäischen Union im November 2025 weiter gewachsen. Zum Monatsende
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Deutscher Außenminister bekräftigt transatlantische Partnerschaft vor heikler USA-Reise   Deutschlands Außenminister Johann Wadephul hat am Sonntag die zentrale Bedeutung der transatlantischen Beziehungen betont, als er zu einer diplomatisch wichtigen
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Wirtschaft

Sport

 

NEOS-Parteichefin Beate Meinl-Reisinger hat heute bei einer Pressekonferenz den früheren Innenminister und heutigen FPÖ-Chef Herbert Kickl ins Visier genommen und eine Taskforce

gefordert, die untersuchen soll, ob Kickl „möglicherweise als verlängerter Arm des russischen Geheimdienstes unseren Nachrichtendienst zerschlagen“ habe.

Meinl-Reisinger verwies auf einen kürzlich im europäischen Nachrichtenmagazin „Politico“ erschienenen Artikel, der die Spionageaffäre rund um den flüchtigen Wirecard-Manager Jan Marsalek und den Ex-BVT-Chefinspektor Egisto Ott sowie angebliche Verbindungen zur FPÖ nachzeichnet.

Meinl-Reisinger vermisst bei Karner „Aktivität“

Laut Meinl-Reisinger geht aus dem Medienbericht hervor, dass Marsalek seine Chance gesehen habe, als russischer Agent über die damalige Regierungsbeteiligung der FPÖ im Sinne Russlands auf den heimischen Nachrichtendienst Einfluss zu nehmen. Sie erinnerte an die illegale Razzia im damaligen Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) unter Kickl, die der Reputation des Geheimdienstes erheblich geschadet habe. In Wahrheit sei man damit „für den russischen Geheimdienst tätig“ gewesen, „der das genau wollte“.

Meinl-Reisinger vermisst in der ganzen Causa jedenfalls eine „Aktivität“ von Innenminister Gerhard Karner (ÖVP): „Schläft er wirklich in einer Pendeluhr?“ Seiner Aufgabe wäre es, aufzuklären und aufzuräumen, findet Meinl-Reisinger, aber: „Der Herr Innenminister Karner tut nichts.“

FPÖ: „Substanzlose Anpatzversuche“

FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker sprach in einer Reaktion gegenüber der APA von „substanzlosen Anpatzversuchen gegen die FPÖ, mit denen die schwarz-grün-rot-pinke Einheitspartei aus Angst vor den bevorstehenden Wahlgängen schon seit Wochen hausieren geht“. Nur weil man diese wiederhole, würden sie „kein Gramm wahrer“, so Hafenecker.

Er wolle nach der Nationalratswahl einen „umfassenden Untersuchungsausschuss, in dem die Russland-Verbindungen aller Parteien in den letzten Jahrzehnten und insbesondere auch der NEOS – Stichwort Haselsteiner – genau unter die Lupe genommen werden“, sagte Hafenecker.

Karner weist Kritik zurück

Das Innenressort wies unterdessen jegliche Kritik zurück. Festgehalten wurde, dass Österreich als einziges Land bereits im Jahr 2020 Ermittlungen wegen des Verdachts der „Spionage“ gegen Marsalek eingeleitet habe, die letztlich auch zum Haftbefehl gegen Ott geführt hätten.

Seit Beginn dieser Ermittlungen habe es 136 Berichte an die Justizbehörden, mehr als zwei Dutzend Hausdurchsuchungen, fünf Festnahmeanordnungen, mehr als 300 Einvernahmen sowie die Sicherstellung und Auswertung mehrerer Terabyte an Daten gegeben. Ermittelt werde gegen bekannte und unbekannte Personen. Foto-C.Stadler/Bwag, Wikimedia commons.