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Pascal Ackermann hat sich am Sonntag den Auftakt bei der Tour of Austria und seinen 40. Profisieg gesichert. Der Deutsche, der für UAE Team Emirates fährt und in Vorarlberg lebt, gewann

nach 147,6 Kilometern rund um Dornbirn im Sprint vor Jhonatan Narvaez (ECU) und Landsmann Kim Heiduk (beide Ineos). Bester Österreicher wurde Tobias Bayer als Neunter.

Der zuletzt beim Giro einmal erfolgreiche Topsprinter Ackermann hatte den Auftakterfolg bei der Tour of Austria, die ihr Comeback nach dreijähriger Pause feierte, schon vor Tagen quasi angekündigt. Am Sonntag durfte er diesen nun voll auskosten. „Es war ein unglaubliches Rennen, so viele Leute an der Strecke, da haben die Beine nicht wehgetan. Ich bin superhappy, dass es geklappt hat. Ich bin schon fast fünf Jahre hier (Vorarlberg, Anm.), das kann man schon fast als österreichischen Sieg zählen“, jubelte der 29-Jährige.

Für die spannenden Bilder sorgten aber lange andere Fahrer. Bald nach dem Start setzte sich ein Quartett um den Wiener Felix Ritzinger um rund zweieinhalb Minuten ab und baute diesen Vorsprung phasenweise bis auf vier Minuten aus. Als Erster der vier wurde der Deutsche Luke Wilk rund 60 Kilometer vor dem Ziel geschluckt, Ziga Horvat (Hrinkow) und Bjerring Kaempe (WSA KTM Graz) mussten Ritzinger dann 30 km danach ziehen lassen. Auch der Vizezeitfahrstaatsmeister von Felbermayr Simplon Wels wurde erwartungsgemäß vom Peloton gestellt. Die World-Tour-Teams UAE, Ineos und Alpecin machten im Finish Druck und sich den Sieg schließlich untereinander aus.

Ackermann feiert Auftaktsieg bei Tour of Austria

Weiter geht es in Tiroler Höhen Am Montag kommt Tirol in den Genuss der Tour. Dann steht die zweite Etappe über 158,8 km und 1.803 Höhenmeter von St. Anton nach Innsbruck mit zwei Bergwertungen auf dem Programm. In seiner Wahlheimat hat sich mit Lukas Pöstlberger auch ein rot-weiß-roter Fahrer viel vorgenommen. Die Etappen sind mit großteils rund 150 km nicht besonders lang, aber wie gewohnt ziemlich höhenmeterlastig. Lediglich die vierte flache Etappe nach Steyr fällt aus dem Rahmen. Foto-Petar Milošević, Wikimedia commons.