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Die Europäische Union hat den deutschen Diplomaten Andreas Künne zum neuen Botschafter in der Schweiz und in Liechtenstein ernannt. Mit 59 Jahren bringt Künne jahrzehntelange

diplomatische Erfahrung mit und wird künftig einer der wichtigsten Ansprechpartner Berns für Brüssel sein.

Er folgt auf den griechischen Diplomaten Petros Mavromichalis, der von seiner Funktion zurücktritt. Die Ernennung wurde am Dienstag offiziell von der EU-Delegation in der Schweiz über einen Beitrag auf X bestätigt.

Künne ist in der hochrangigen Diplomatie kein Unbekannter. Zuletzt war er Deutschlands Botschafter in der Tschechischen Republik. Zuvor bekleidete er leitende Positionen im Auswärtigen Amt, unter anderem mit Fokus auf die Vereinten Nationen und Terrorismusbekämpfung zwischen 2018 und 2021. Außerdem verbrachte er mehrere Jahre in Südafrika (2011–2015), wo er an der Deutschen Botschaft in Pretoria für Wirtschafts- und globale Themen zuständig war.

In Berlin arbeitete Künne in der Bundeskanzlei und beriet zu politischen und sicherheitsrelevanten Fragen, mit besonderem Schwerpunkt auf multilateraler Zusammenarbeit.

Dank seiner umfangreichen Erfahrung wird von Künne erwartet, dass er eine zentrale Rolle bei der Gestaltung der EU-Beziehungen zur Schweiz spielt – in einer Zeit, in der wirtschaftliche und politische Verbindungen auf beiden Seiten weiterhin ein wichtiges Thema sind. Foto-SchiDD, Wikimedia commons.