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Der Kauf eines Eigenheims in der Schweiz wird zunehmend teurer – innerhalb eines Jahres sind die Preise um 5 % gestiegen.

Laut neuen Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) stiegen die Preise für Wohneigentum in der Schweiz im zweiten Quartal 2025 gegenüber dem Vorquartal um 1,9 %. Im Jahresvergleich liegen die Immobilienpreise nun 5 % höher.

Der Preisindex für Wohnimmobilien (IMPI) erreichte 123,3 Punkte. In den letzten zwölf Monaten verteuerten sich Einfamilienhäuser um 3,9 %, während Eigentumswohnungen einen noch stärkeren Anstieg von 6,0 % verzeichneten. Quartalsweise stiegen die Hauspreise um 1,5 %, die Wohnungspreise um 2,2 %.

Der IMPI ist ein relativ neuer Indikator, der im dritten Quartal 2020 eingeführt wurde, aber Daten bis ins zweite Quartal 2019 zurück berücksichtigt. Er basiert auf durchschnittlich rund 8.000 Immobilientransaktionen in der ganzen Schweiz.

Das BFS erhebt diese Daten anhand von Informationen der 28 größten Hypothekargeber des Landes, die den Großteil des Immobilienfinanzierungsmarktes abdecken – da der Erwerb von Wohneigentum in der Schweiz in der Regel über Hypotheken finanziert wird.