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Viele Menschen in Österreich verfügen nur über begrenztes Wissen rund um das Pensionssystem. Eine aktuelle Studie des Marktforschungsinstituts Marketagent zeigt, dass insbesondere die

durchschnittliche Pensionshöhe häufig falsch eingeschätzt wird.

Im Auftrag des Sozialunternehmens Vollpension wurden 1.000 Personen zwischen 14 und 75 Jahren online befragt. Die Zusammensetzung der Stichprobe entsprach weitgehend der Altersverteilung in der österreichischen Bevölkerung.

Durchschnittliche Pension wird stark unterschätzt

Ein zentrales Ergebnis der Untersuchung: Die meisten Befragten schätzen die durchschnittliche Höhe der Pension deutlich zu niedrig ein. Zudem glaubten über 80 Prozent, dass es in Österreich eine gesetzliche Mindestpension gibt – was allerdings nicht stimmt. Stattdessen existiert eine Ausgleichszulage, die bei niedrigem Einkommen und sozialem Bedarf greift und somit eine Art Mindestpension sicherstellt.

Unterschiede zwischen Männern und Frauen

Die Studie zeigt außerdem, dass Männer mit ihrer Pension deutlich zufriedener sind als Frauen. Altersarmut wird wesentlich häufiger mit Frauen in Verbindung gebracht als mit Männern.

„Das Wissen der Österreicherinnen und Österreicher über Pensionen ist insgesamt als sehr begrenzt zu beurteilen“, erklärte Marketagent-Geschäftsführer **Thomas Schwabl** bei der Präsentation der Ergebnisse. Foto-Picasdre, Wikimedia commons.