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Der Schweizer Uhrenhersteller Swatch hat eine aktuelle Werbekampagne zurückgezogen – und das aus einem ernsten Grund: Rassismusvorwürfe.

In einem der Motive war ein asiatischer Mann zu sehen, der mit den Fingern seine Augen zu Schlitzen zog – eine Geste, die international als rassistisch gilt. Besonders in China sorgten die Bilder, die Teil der „Swatch Essentials“-Kollektion waren, für Empörung in den sozialen Medien. Viele Nutzerinnen und Nutzer bezeichneten die Darstellung als beleidigend.

Swatch reagierte am Wochenende und veröffentlichte auf der chinesischen Plattform Weibo eine Erklärung – sowohl auf Chinesisch als auch auf Englisch. Darin hieß es, man habe die Kritik ernst genommen und das gesamte Werbematerial weltweit entfernt. Außerdem entschuldigte sich das Unternehmen „aufrichtig für alle Irritationen oder Missverständnisse“.

Die Entschuldigung kommt nicht von ungefähr: China ist für Swatch ein enorm wichtiger Markt. Fast ein Drittel des Jahresumsatzes erwirtschaftet die Gruppe, zu der auch Marken wie Omega, Longines und Tissot gehören, in China, Hongkong und Macau. Foto-Edwardx, Wikimedia commons.