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Viele Gesundheitsämter können Corona-Kontakte wegen IT-Mängeln nicht nachverfolgen   Viele Gesundheitsämter haben wegen technischer Mängel nach wie vor erhebliche Probleme, die Kontakte von Corona-Infizierten effektiv nachzuverfolgen. Selbst wenn das genaue
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SPD erhöht Druck auf Seehofer zur Aufnahme von Flüchtlingen aus Moria Die SPD erhöht den Druck auf Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) zur Aufnahme einer größeren Zahl von Flüchtlingen aus dem abgebrannten Lager Moria auf Lesbos. SPD-Chefin
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Kurz rechnet mit Rückkehr zur Normalität bis Sommer 2021 Trotz steigender Corona-Infektionszahlen rechnet der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz mit einer Rückkehr zur Normalität bis zum Sommer kommenden Jahres. Fortschritte in der
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Neue deutsch-belgische Initiative im Sicherheitsrat zu Syrien-Hilfen Aktuelles Mandat für Hilfsprogramm ausgelaufen
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Bundesinnenministerium verteidigt Ermittlungen der Stuttgarter Polizei Seibert kritisiert Begriff "Stammbaumforschung"
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Brüssel stellt Ideen zum Schutz von EU-Firmen vor ausländischen Übernahmen vor Die EU-Kommission stellt am Mittwoch ihre Vorschläge zum Schutz europäischer Firmen vor unfairem Wettbewerb und Übernahmen durch staatlich subventionierte Unternehmen aus
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EVP-Fraktionschef Weber: Müssen Luftfahrt vor Zukäufen aus China schützen   Der Vorsitzende der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament, Manfred Weber (CSU), hat davor gewarnt, dass China die Schwächung europäischer Airlines durch die Corona-Krise ausnutzen
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Anstieg der Verbraucherpreise schwächt sich weiter ab Die Inflation hat sich im Mai weiter abgeschwächt. Die Teuerungsrate betrug im Vergleich zum Vorjahresmonat voraussichtlich 0,6 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am
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Große Koalition einigt sich bei Mindestabstand von Windrädern und Solardeckel Einigung beim Mindestabstand für Windräder und beim Solardeckel: Nach langem Ringen haben Union und SPD einen Durchbruch beim Ausbau der Erneuerbaren Energien erzielt. Die Länder
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Lufthansa-Airlines fliegen ab Juni wieder europaweit 106 Ziele an   Die Lufthansa reaktiviert einen Teil ihrer Flotte und nimmt im Juni wieder zusätzliche Flüge ins Programm: Gemeinsam mit den Konzern-Airlines Eurowings und Swiss fliegt die
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Wirtschaft

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Die in Großbritannien und anderen Ländern nachgewiesene Mutation des Coronavirus befindet sich vermutlich bereits in Deutschland: Die Wahrscheinlichkeit, dass die Mutation unerkannt in

Deutschland sei, sei "sehr, sehr hoch", sagte der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler, am Dienstag in Berlin. Sowohl Wieler als auch der Mainzer Impfstoffhersteller Biontech erwarten aber, dass die gerade zugelassene Impfung funktioniert.

Die Mutation des Coronavirus hat weltweit Besorgnis ausgelöst. Das Bundesgesundheitsministerium verhängte am Dienstag ein generelles Beförderungsverbot für Reisende aus Großbritannien, Nordirland und Südafrika, um eine Ausbreitung nach Kontinentaleuropa zu verhindern. Bisher wird davon ausgegangen, dass die neue Form des Erregers deutlich ansteckender ist als die bisherige.

Der Chefvirologe der Berliner Charité, Christian Drosten, schrieb zu den neuen britischen Daten zu Mutante auf Twitter, "das sieht leider nicht gut aus". Eine Kontaktreduktion scheine aber wie beim bekannten Erreger des Coronavirus auch gegen die Verbreitung der Mutante zu wirken.

Trotz der Unsicherheit geht RKI-Präsident Wieler davon aus, dass die Impfstoffe gegen das Coronavirus auch bei einem mutierten Erreger helfen: "Alles spricht dafür, dass der Impfschutz nicht eingeschränkt ist, wenn sich diese Variante weiter ausbreitet."

Auch der Chef der Mainzer Firma Biontech, Ugur Sahin, erwartet, die Mutation des Coronavirus mit dem in seinem Unternehmen entwickelten Impfstoff in den Griff zu bekommen. Der bestehende Impfstoff gegen das Coronavirus könnte falls erforderlich binnen sechs Wochen "umgearbeitet" und speziell auf die Mutation zugeschnitten werden, sagte Sahin. Er bekräftigte aber seine Einschätzung, dass der bestehende Impfstoff auch gegen die kürzlich bekannt gewordene Mutation hilft - er halte dies für "außerordentlich wahrscheinlich".

RKI-Präsident Wieler appellierte unabhängig von der möglicherweise auch in Deutschland auftretenden Mutation eindringlich an die Bevölkerung, alle Kontakte "auf das absolute Minimum" zu reduzieren. Die Menschen sollten auf alle Reisen verzichten.

Wieler erwartet, dass es trotz des harten Lockdowns Wochen dauert, bis sich die Zahl der Schwerkranken und Toten reduziert. Am Dienstag meldete das RKI 19.528 Neuinfektionen und 731 weitere Tote - dies waren 5000 mehr Infektionen und 231 mehr Tote als am Dienstag der Vorwoche.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) erwartet rund um den 10. Januar - dem derzeit geplanten Ende des harten Lockdowns in Deutschland - eine dritte Corona-Welle. "Es wird eine dritte Welle geben. Die Frage ist, wie hoch sie ist", sagte Kretschmer. In Deutschland wird bereits über eine Verlängerung der harten Corona-Maßnahmen diskutiert.

Auf Deutschlands Intensivstationen wird die Lage in der Corona-Pandemie ungeachtet des derzeitigen Lockdowns in den kommenden Wochen extrem angespannt bleiben. Es werde bis in den Januar hinein eine "fortgesetzte Grenzsituation auf den Intensivstationen" geben, sagte der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), Uwe Janssens.

Die Zahlen auf den Intensivstationen würden weiter steigen - "egal, wie gut der Lockdown funktioniert", sagte der Sprecher des Divi-Intensivregisters, Christian Karagiannidis. Sie rechneten mit etwa 6000 Patienten - und damit etwa 1000 Menschen mehr als momentan. Die Mediziner hofften, dass die Zahlen nach diesem Anstieg dann aufgrund des derzeitigen Lockdowns wieder fallen.

Derweil haben viele Gesundheitsämter wegen technischer Mängel nach wie vor erhebliche Probleme, die Kontakte von Corona-Infizierten effektiv nachzuverfolgen. Selbst wenn das genaue Infektionsumfeld bekannt sei, könne dieses bei einem Viertel der Gesundheitsämter wegen Mängeln etwa bei der IT-Ausstattung gar nicht erfasst werden, heißt es in einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des Grünen-Abgeordneten Kai Gehring, die AFP vorlag.AFP